Banken

Prozessoptimierung und hohes Kosteneinsparpotential

Die Bankenbranche ist immer noch im Umbruch: Klassische mechanische Schlüssel-Schlösser werden erst nach und nach auf elektronische, vernetzbare Schlösser umgerüstet. Dies betrifft Safe- und Tresortüren, Geldautomaten, Recycler oder Kassenschränken ebenso wie die Sicherung von Bargeldbeständen oder die Verwahrung von Dokumenten.

Verlorene Schlüssel sind in diesem Bereich extrem kostspielig, da dies in der Regel einen Austausch des Schlosses nach sich zieht. Allein aus diesem Grund bringen elektronische Schlösser mehr Sicherheit und geringere Kosten. Wesentlich höher ist sogar der Vorteil einzuschätzen, den die Abbildung der wichtigsten Prozesse in einem vernetzten, aus der Ferne konfigurierbaren Sicherheitssystem bieten kann.

Die Prozesse bei unterschiedlichen Banken ähneln sich zwar meist, benötigen im Detail jedoch individuelle Herangehensweisen. Hier macht sich die Flexibilität von INSYS locks bezahlt: Kundenspezifische Lösungen unter Berücksichtigung aller relevanten Anforderungen gehören zum Kerngeschäft.

Um die Sicherheit der Anwendungen zu gewährleisten, führt INSYS locks gelegentlich gemeinsam mit Partnern Penetrationstest durch. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass keine unentdeckten Schwachstellen für Angriffe von außen existieren.

Vorteil vernetzter Schlösser

Eine der wichtigsten Funktionen ist das Benutzermanagement. Scheidet ein Mitarbeiter aus, müssen seine Zugangsberechtigungen gesperrt bzw. der Nutzer gelöscht werden. Bei elektronischen Schlössern genügt dafür die Anpassung der Konfiguration. Fehlt jedoch die Vernetzung, muss die Änderung vor Ort durchgeführt werden, was unnötig hohen Personalaufwand verursacht, wenn dafür – wie oft noch üblich – ein Mitarbeiter aus der Zentrale zu den Filialen vor Ort reisen muss.

Ein weiterer Effekt ist, dass die Prozesse in den Filialen angeglichen werden können. Damit lassen sich Konfigurationsprozesse stark vereinfachen und zentralisieren. Falls dies nicht gewünscht ist, besteht weiterhin die Möglichkeit, Prozesse und Vorlagen an die Anforderungen einzelner Filialen anzupassen.

Eine vernetzte Lösung ermöglicht zudem eine genauere Überwachung der Schlösser, so dass Fehler oder Versäumnisse – wie eine offene Tür am Gelautomaten oder Tresor – schneller entdeckt und behoben werden können.

Erfahrungsgemäß erfolgt der Umstieg auch gerne schrittweise: Zunächst werden die mechanischen gegen elektronische Schlösser getauscht, um erste Erfahrungen zu sammeln. Danach folgt dann die Vernetzung und die damit einhergehende grundlegende Realisierung der internen Prozesse.

Kooperation mit externen Dienstleistern

Eine zweite bedeutende Entwicklung ist das Outsourcing des Cash-Managements an Wertdienstleister (WDL). Im Falle eines Schlüssel-Schlosses können Banken weder verhindern noch kontrollieren, dass die übergebenen Schlüssel nicht missbraucht werden.

Ganz anders dagegen der Prozess beim Einsatz eines elektronischen Schlosses. Hier können Einmalcodes (One-Time-Codes, kurz: OTC) dafür sorgen, dass der Zugang tatsächlich nur zur Erledigung des vereinbarten Auftrags möglich ist.

Mit der Einschränkung der Gültigkeit auf ein enges Zeitfenster, das an die geplante Route angepasst ist, und einer zusätzlichen Abfrage einer individuellen PIN oder auch eines Quittierungscodes gewinnt die Bank zusätzliche Sicherheit.

Eindeutige und sichere Prozesse sind hier für beide Seiten unverzichtbar: sowohl für die Bank, wenn sie sich gegen potenzielle Schäden versichern will, wie für den WDL, der gegenüber der Bank haften muss. Über die Auswertung der Vorgangsprotokolle ist zudem eine detaillierte Kontrolle der erbrachten Leistungen möglich. MultiPad Go!® von INSYS locks bietet hier eine Lösung, die flexibel an die Prozesse von Banken und WDL angepasst werden kann. Bleibt die OTC-Generierung bei der Bank, hat diese jederzeit die Möglichkeit, den WDL zu wechseln.

Diese Produkte sind häufig bei Banken im Einsatz:

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